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Die Mönch-Tour

Oder „Durch das idyllische Reichenbachtal“ war unsere Abschiedstour vom Wanderhimmel Baiersbronn. Wir starteten unsere Tour am Parkplatz „Schwimmbad“ in Klosterreichenbach.

Es ging durch den Kurpark, vorbei am Freibad, hinauf zum Weg in das dahinterliegende Tal. Schöne Wiesen mit wunderbaren Blumen säumten unseren Weg hinauf zum Klosterbrunnen.

Weiter ging es sanft hinauf über eine imposante Fußgängerbrücke vorbei an einem kleinen Rückhaltebecken, dem Märtesweiher, hoch zur Stoffelshütte. 

An dieser verließen wir den breiten Weg für kurze Zeit um einem schmalen steileren Pfad hinauf zum Friedensbaum zu folgen. Nach kurzer Zeit erreichten wir breitere Wege die uns zum Friedensbaum führten. Dieser ist ein Mammutbaum aus dem Jahre 1871, welcher zum geschlossenen Frieden zwischen der Französischen Republik und dem Deutschen Reich gepflanzt wurde. Wir nutzten eine der drei Bänke für unsere Pause.

Gleichzeitig hatten wir mit dem Friedensbaum auch den höchsten Punkt unsere Tour erreicht. Nun ging es wechselnt auf breiten Wegen und schmalen Pfaden talwärts. Kurz darauf erreichen wir die Zimmerplatzhütte welche wir links liegen lassen um den Rosenbergwegle ins Tal zu folgen.

Nun gelangen wir durch den Kurpark zurück zu unserem Startpunkt an dem eine „Riesenbank“ zum ausruhen einlädt.

Fazit: 

Schöne abwechslungsreiche Runde mit tollen Aussichten auf historischen Pfaden und Wegen.
Länge: ca. 12,5 km

Höhenmeter: ca. 390 hm

Gehzeit: ca. 3,5 h


GPS-Track

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Durch den Bannwald

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Baiersbronn hatten wir uns die Tour „Durch den Bannwald“ ausgesucht. Also gib es mit dem Auto erst einmal in das wunderschöne Langenbachtal zu unserem Startpunkt dem Waldparkplatz „Hinterer Langenbachtal“.

Die Bannwald-Tour war unsere erste Tour welche ausschließlich durch den Nationalpark Schwarzwald geht. Zu Beginn hieß es erst einmal auf breiten Wanderwegen, dann auf schmalen Pfaden ca. 300 hm hinauf zur ehemaligen Falzhütte zu überwinden. Auf dem Weg hinauf boten sich immer wieder tolle Aussichten, wenn man einen Blick zurück wagte.

Oben angekommen erwartete uns der Bannwald, dass Gebiet um den Wildsee ist schon seit 1911 als Naturwaldreservat ausgewiesen und damit das älteste in Baden-Württemberg, seit 2014 gehört es zum neu gegründeten  Nationalpark Schwarzwald. Schmale traumhaft naturbelassene Wege führen uns hinab zum Wildsee.

Am Wildsee legen wir eine kleine Pause ein und genießen die Stille am traumhaften See. Nach der kurzen Rast folgen wir einem weiterem steilen Pfad weitere ca. 100 hm hinauf um oben angekommen einer „Wanderautobahn“ zur Darmstädter Hütte zu gelangen. Auch diese ist wie schon am ersten Tag auf der Wanderhütte Sattelei recht voll, sodass wir nur ein alkoholfreies Kaltgetränk wählen und kurz darauf weiter ziehen.

Nun folgen wir breiten Wanderwegen entlang des Westhanges des Schwarzkopf genießen die tolle Aussicht und treffen neben weiteren Wandern auch eine Äskulapnatter, das Wappentier der Ärzte und Apotheker, welche uns interessiert begutachtet. Nachdem Sie von uns genug hat gehen auch wir wieder unseres Weges und gelangen zum Seibelseckle von dem man einen herrlichen Ausblick in die Rheinebene genießen kann.

Dann geht es weiter hinab ins Langenbachtal. Nach einiger Zeit verlassen wir wieder die breiten Wege und folgen für kurze Zeit schmalen Pfaden weiter hinab, bis wir zum Wildgehege gelangen. Dieses begleitet uns noch bis zum Forsthaus Auerhahn welches direkt neben dem Wanderparkplatz liegt von dem wir unsere Rundtour gestartet haben.


Fazit: 

Tolle Runde durch den Nationalpark Schwarzwald die wir nur empfehlen können. Es empfiehlt sich etwas Zeit für eine Pause am Wildsee mit zubringen an dem verständlicherweise baden und ähnliches verboten ist.

Länge: ca. 13,5 km

Höhenmeter: ca. 530 hm

Gehzeit: ca. 4 h

Bannwald

GPS-Track


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Um und über den Rinkenkopf

An unserem ersten Tag im Schwarzwald gingen wir die Tour „Um und über den Rinkenkopf“ an. Nachdem wir den Wanderparkplatz „Sommerseite“ am Waldrand von Baiersbronn erreicht hatten ging es auch schon gleich los. Nach nur wenigen Metern bogen wir auf einen schönen naturbelassenen Pfad, welcher uns dem ersten Ziel dieser Runde näher bringen sollte. Links huschte eine Eichhörnchen über den Weg, ich konnte es leider nur etwas verschwommen mit meiner Kamera einfangen, dann machte der Pfad eine Linksbiegung und es ging leicht aber stetig bergauf in Richtung Rinkenturm.


Dieser wurde aus heimischem Buntsandstein rekonstruiert und bietet eine tolle Aussicht. Zu seinen Füßen liegt der historische Rinkenwall welcher ca. 1100 gebaut wurde und als Fluchtburg diente. Nachdem wir wieder vom Turm hinab gestiegen waren, führte man uns  auf schmalem Pfade wieder in Richtung Tal. Vorbei an wunderschönen Wiesen, dem Waldrand folgend, ging es nun mit toller Aussicht ins Tonbachtal weiter.

Kurz darauf verbreitert sich der Weg und wird asphaltierte, wir machen immer wieder kleiner Abstecher von diesem, um bei nun brennender Sonne, im von Sturmschäden geprägten Dammerswald wieder hinauf in Richtung Wiedenberg zu gehen.


Von dort geht es meist auf breiten Wanderwege weiter zur Wanderhütte Sattelei in der uns eine typische Hüttenatmosphäre mit kulinarischen Spezialitäten erwartet. Wir entscheide uns für ein Stück Schwarzwälder Kirschschnitte, welches an dieser Stelle ausdrücklich von mir empfohlen wird, und ein Kaltgetränk.

Danach führt uns ein breiter Wanderweg leichten Fußes wieder zum Wanderparkplatz zurück.


Fazit:

Schöne Wanderrunde um den Rinkenkopf, welche besonders durch den hohen Anteil an Pfaden (ca. 6km) besonders empfehlenswert ist. Zusätzlich lohnt der Besuch der Wanderhütte Sattelei, wobei ein kleines Manko der Hütte ist dass aufgrund der Nähe zum Parkplatz es recht voll sein kann.

Länge: ca. 10,5 km

Höhenmeter: ca. 470 hm

Dauer: ca. 3,5 h

Rinkenkopf

GPS-Track 

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Mein erster Trailrunning-Einsteiger Schuh

Nachdem ich bis jetzt immer noch mit meinen Straßenlaufschuhen unterwegs war, und schon das ein oder andere Mal aufgrund fehlender Bodenhaltung zu Fall gekommen bin war es nun Zeit für einen echten Traillaufschuh. Also dachte ich mir mach dich mal im Internet schlau, da es ja nicht so viele Modelle geben kann. Nach meinen ersten Recherchen war ich total überrascht welche Menge an Laufschuhen es zur Auswahl gibt.  Da ich bei meinen Straßenschuhen bis jetzt mit Asics sehr zufrieden war, schaute ich mich dort einmal um und fand schnell die Fuji-Serie.

„Als Inspiration für das beliebte Modell diente der Mount Fuji als beliebtes Off Road Terrain in Japan.  Die minimalistische und alltagstaugliche FUJI Offroad Serie für den Allround-Einsatz wurde im Dialog mit französischen Trail-Profis entwickelt.“¹

Asics bittet in ihrer Gel Fuji-Serie mehrere Modelle an. Der Gel Fuji Trainer ist mit seiner soliden Dämpfung ist er für mittlere bis schwere Läufer, die normal pronieren, gut geeignet. Zudem bietet er eine ordentliche Sohle, welche durch Stabilität und Grip, besonders auf Waldwegen, glänzen kann.

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Der Schuh sitzt bei mir sehr gut am Fuß, auch wenn der Mittelfußbereich etwas echter geschnitten ist als bei meinem Asics Kayano 20. Gut finde ich zudem die Lache in welche die Schnürsenkel verstaut werden können.

Zum verhalten im Gelände folgt in kürze der Praxistest. 

So nachdem ich mich eben auf den Weg in den Wald direkt vor meiner Haustüre gemacht habe, hier mein erster Eindruck. Der Schuh läuft sich für meinen Geschmack sehr gut. Im direkten Vergleich zum Kayano 20 lässt sich nur ein minimaler Komfortverlust feststellen. Die Sohle scheint perfekt für die Bedingungen (Waldwege, Wald- und Pferdewegpassagen, aber auch befestigte Wege) hier in NRW geeignet. Heute bei 22° waren leider keine Matsch-Passagen zu finden, dort muss der Schuh sich ein anderes Mal beweisen.

Fakten:

ASICS GEL FUJI TRAINER 3 GTX

Gewicht: 388 g (bei Größe 48)
Sprengung: 8 mm
Preis: 119,95€ UVP  (aktueller Internetpreis: 79,90 € – 119,95 €)
 
 

Hier die Bilder zum ASICS GEL FUJI TRAINER 3 GTX:

¹ Quelle: http://www.trail-x-action.de

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15. Juni 2014 · 10:08